
Manchmal spürt man schon lange, dass man anderen gerne etwas weitergeben will, aber man kann es noch nicht konkret benennen. Man hat das Gefühl, dass aus dem Schmerz, der Verzweiflung und all dem Chaos irgendwann etwas entstehen soll, das Sinn und Mut macht. So war es bei mir. Ein Jahrzehnt lang begleiteten mich Diagnosen, Krankheiten und Unfälle. Ich habe viel erlebt, viel gefühlt aber auch viel geschrieben, viel notiert, oft einfach nur, um nicht zu zerbrechen.
Und dann kam 2025. Ein Jahr, in dem mich das Leben erneut hart traf. Ich war wieder am Boden, wieder eine Operation, neue Diagnosen und wieder zurück im Gefühlschaos. Doch aus genau diesem Tief heraus geschah etwas, das ich nicht erwartet hatte: Aus all den Notizen und Texten, die sich über Jahre angesammelt hatten, entstand plötzlich etwas Größeres und Greifbares. Etwas, das nicht nur für mich bedeutungsvoll sein kann, sondern vielleicht auch für andere. Mein neues Buch „Gebrochen aber nicht verloren“.
Ein Jahrzehnt voller Diagnosen, Krankheiten, Unfälle und warum ich daraus dieses Buch gemacht habe
Ein ganzes Jahrzehnt lang wurde mein Leben von Diagnosen, Krankheiten und Unfällen begleitet. Es fühlte sich an wie ein endloser Kampf. Ein immer wiederkehrender Kreislauf aus Schmerz, Unsicherheit und Hoffnung. Ich habe mich oft gefragt: „Warum passiert das ausgerechnet mir?“
Und: „Wie kann ich damit leben, ohne mich selbst zu verlieren?“
Irgendwann wurde mir klar: Ich möchte daraus etwas machen, aber nicht nur für mich, sondern für andere. Was das genau ist, wusste ich am Anfang noch gar nicht konkret. Ich hatte keine klare Idee. Keinen Plan. Kein fertiges Konzept. Ich wusste nur eins: „Aus diesem Schmerz muss etwas entstehen, das anderen helfen kann.“ Aber ch hatte keine Antwort darauf, wie genau ich das schaffen sollte. Ich wusste nur, dass ich es versuchen musste. Es gab keine klare Richtung, nur dieses Gefühl, dass mein Erleben einen Sinn haben sollte. Ich wollte teilen, verstehen, verbinden.
Ein Buch, das einen Prozess in sich trägt
In all den Jahren habe ich viel geschrieben und viel notiert. Nicht weil ich ein Buch geplant hatte, sondern weil es für mich eine Art Verarbeiten war. Ich habe meine Gedanken festgehalten, meine Gefühle, meine Ängste und auch kleine Erkenntnisse, einfach, um nicht komplett zu zerbrechen. Dann kam 2025. Ich war wieder komplett am Boden. Alles schien mich wieder runterzureißen, so wie früher. Genau in diesem Moment geschah etwas Unerwartetes: Aus all den neuen und alten Notizen, aus all den Texten, welche über Jahre gesammelt hatte, entstand plötzlich ganz viel. Dinge, die ich gerne teilen wollte.
Aus all dem Chaos wurde letztendlich ein Buch. Nicht bewusst geplant, aber aus einem inneren Bedürfnis heraus, das sich plötzlich in etwas Greifbares verwandelt hatte. So wurde aus diesem unklaren Gefühl ein klares Ziel: All das was ich bisher aufgeschrieben habe, kann ein kraftvolles Buch werden. Nicht, weil ich alles weiß, sondern weil ich zeigen möchte: „Ich war auch da und ich bin immer noch hier.“ Ich hatte nicht erwartet, dass aus meinem Schmerz einmal ein Buch entsteht, das ich teilen kann, aber genau das ist passiert. Ich habe gemerkt: Schreiben war mein Ventil, Reflektieren waren mein Halt und in 2025 wurde aus dem Ganzen plötzlich eine Stimme. Eine Stimme, die nicht nur mir geholfen hat, sondern die vielleicht auch anderen helfen kann.
Dieses Buch möchte berühren, helfen und unterstützen.

Aus Schmerz wurde eine Mission
Ich habe erlebt, wie schnell sich das Leben verändern kann. Wie man plötzlich nicht mehr die Kontrolle hat. Wie man sich allein fühlt, auch wenn Menschen um einen herum sind. In all den Jahren habe ich etwas Wichtiges erkannt: Viele Menschen erleben ähnliches, aber kaum jemand spricht darüber. Genau das war der Auslöser für mein Buch. Ich wollte meine Erfahrungen nicht nur verarbeiten, ich wollte sie teilen, damit sie anderen helfen können.
Denn je mehr ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir, dass es nicht nur meine Geschichte ist, sondern eine Erfahrung, die viele Menschen teilen, aber selten aussprechen. Es gibt so viele, die still leiden, die ihre Gedanken für sich behalten, weil sie glauben, dass niemand sie versteht oder dass ihre Geschichte „zu viel“ ist.
Niemand ist zu viel!
Genau das ist der Punkt: Niemand sollte das Gefühl haben, dass seine Geschichte zu viel ist. Ich habe lange Zeit versucht, alles zu erklären oder zu rechtfertigen. Ich wollte stark sein. Ich wollte „funktionieren“. Doch je mehr ich das versuchte, desto mehr merkte ich, wie sehr mich dieses Schweigen erschöpft. Irgendwann wurde mir klar, dass es nicht darum geht, perfekt zu sein oder Antworten zu haben. Es geht darum, zu erzählen, was passiert ist: ehrlich und ohne Filter. Genau das ist es, was ich in meinem Buch getan habe.
Ich habe nicht geschrieben, um anderen zu sagen, was sie tun sollen. Ich habe geschrieben, um zu zeigen, dass man nicht allein ist. Dass es möglich ist, durch schwierige Zeiten zu gehen und dabei trotzdem ein Stück von sich selbst zu behalten. Dass Schmerz nicht das Ende bedeutet, sondern ein Teil des Lebens ist, auch wenn er sich manchmal wie ein dauerhafter Zustand anfühlt.
Während ich schrieb, wurde aus dem, was mich einst zerstören wollte, etwas, das mich stärker gemacht hat: eine Mission. Eine Mission, meine Geschichte zu teilen. Nicht, um zu predigen, sondern um zu verbinden. Denn vielleicht braucht genau derjenige, der gerade am Boden liegt, nur das Gefühl, verstanden zu werden. Wenn mein Buch auch nur einem Menschen dieses Gefühl gibt, dann hat sich das Schreiben gelohnt.
Warum habe ich dieses Buch geschrieben?
Dieses Buch ist kein Ratgeber. Es ist keine Anleitung, wie man „richtig“ lebt.
Es ist meine Geschichte, die zeigt:
-dass man trotz Rückschlägen weitergehen kann
-dass man nicht allein ist
-dass Schmerz eine Form von Leben ist und nicht das Ende
Ich habe dieses Buch geschrieben, weil ich hoffe, dass es Menschen erreicht, die ebenfalls einen langen Weg hinter sich haben. Menschen, die sich manchmal fragen: „Bin ich zu schwach?“ Die Antwort lautet: Nein. Du bist nur ein Mensch, der sehr viel erlebt hat. Und genau dieses „sehr viel erlebt“ ist oft der Grund, warum wir uns so fühlen, nicht weil wir schwach sind, sondern weil wir zu lange stark sein mussten.
Viele kämpfen alleine!
Viele von uns tragen eine Geschichte in sich, die niemand sieht. Wir haben gelernt, zu funktionieren, während wir innerlich zerbrechen. Wir haben gelernt, zu lächeln, während wir uns nach Ruhe sehnen. Wir haben gelernt, weiterzumachen, obwohl wir längst erschöpft sind.
Doch diese Art von Stärke ist nicht „Stärke“ im klassischen Sinn. Sie ist ein Schutzmechanismus, eine Art Überlebensstrategie und irgendwann merkt man: Das Überleben allein reicht nicht aus. Man möchte nicht nur überleben. Man möchte wieder leben. Genau deshalb habe ich meine Geschichte aufgeschrieben. Es gibt keinen Wettbewerb im Leid. Es gibt keine Rangliste, wer mehr durchgemacht hat. Es gibt auch keine „richtige“ Art, Schmerz zu erleben. Was zählt, ist, dass du es erlebt hast und dass du es geschafft hast, weiterzugehen. Auch wenn du dich manchmal nur in kleinen Schritten vorwärts bewegst.
Für alle, die ähnliches durchmachen!
Wenn du gerade selbst eine schwere Zeit durchlebst, mit Krankheit, Diagnosen oder Unfällen, dann möchte ich dir sagen:
-Du musst nicht alles erklären.
-Du musst nicht stark sein.
-Du musst nur weiter atmen.
Wenn du jemanden suchst, der dich versteht, dann ist mein Buch genau für dich.
Ich wollte etwas aus meinem Schmerz anderen mitgeben
Manchmal passiert im Leben etwas, das uns aus der Bahn wirft. Etwas, das so weh tut, dass wir uns fragen: „Warum passiert das ausgerechnet mir?“ Ich habe nicht nur eine Phase erlebt, sondern gleich mehrere davon und ich möchte heute offen darüber sprechen, weil ich weiß, dass viele von euch Ähnliches durchmachen. Ich will dir nicht nur erzählen, was passiert ist. Ich will dir mitgeben, was ich daraus gelernt habe, damit du daraus Kraft und Orientierung ziehen kannst.
Ich habe gemerkt, dass viele Menschen dieses Problem haben, aber niemand spricht wirklich darüber. Jeder kämpft alleine und still. Genau da entstand die Idee zu meinem Buch „Gebrochen aber nicht verloren“. Ich wollte meine Geschichte erzählen, um anderen damit zu helfen. Ich habe meine Erfahrungen in ein Buch gepackt, nicht um Ratschläge zu geben, sondern um zu zeigen, dass man nicht allein ist.
Es gibt Momente im Leben, in denen man das Gefühl hat: „Ich bin die Einzige, der es so geht.“ Ich kenne dieses Gefühl sehr gut. Ich habe mich verloren gefühlt, war unsicher und wusste nicht, wie es weitergehen soll. Genau deshalb habe ich beschlossen, meine Geschichte zu teilen. Nicht um zu sagen: „Mach es so wie ich.“, sondern um zu sagen: „Du bist nicht allein.“ Ich möchte keine Tipps geben. Ich möchte nur teilen, was ich erlebt habe und was mir geholfen hat, es zu überstehen.
Mein Buch „Gebrochen aber nicht verloren“ ist aus dieser Zeit entstanden und aus dem Wunsch heraus, meine Geschichte zu teilen, damit sie anderen Kraft gibt. Ich wollte ein Buch schreiben, das nicht lehrt, sondern zeigt. Ein Buch, das sagt: „Du bist nicht allein. Ich war auch da und ich habe es überlebt.“
GEBROCHEN ABER NICHT VERLOREN

Warum ich dieses Buch nicht als Ratgeber geschrieben habe
Viele Menschen erwarten von Büchern über Schmerz, Krankheit oder schwere Zeiten, dass sie eine Lösung anbieten. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Einen klaren Weg, wie man wieder „gesund“ oder „glücklich“ wird. Einen Plan, der zeigt, wie man es richtig macht. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, mein Buch als Ratgeber zu schreiben. Nicht, weil ich nicht helfen möchte, im Gegenteil. Ich möchte helfen, aber nicht auf die Art, wie es oft von außen erwartet wird: mit Regeln, Tipps oder schnellen Lösungen.
Ich habe dieses Buch geschrieben, weil ich meine Geschichte teilen wollte. Nicht, weil ich behaupten könnte, dass ich alles „richtig“ gemacht habe oder dass ich Antworten habe, die für alle gelten. Denn das ist das, was viele von uns in schweren Zeiten fühlen: Wir haben das Gefühl, wir müssten „richtig“ reagieren. Wir müssten stark sein. Wir müssten wissen, was zu tun ist. Wir müssten den perfekten Weg finden. Aber so ist es nicht. Jeder Schmerz ist anders. Jeder Körper reagiert anders. Jeder Mensch hat eine eigene Geschichte, eigene Verletzungen und eigene Grenzen. Und genau das macht es so schwierig, aus Schmerz einen „Plan“ zu machen, der für alle funktioniert.
Oft braucht man keinen Ratgeber, sondern jemanden der versteht
Ich wollte nicht so tun, als hätte ich die Wahrheit gefunden oder den richtigen Weg entdeckt. Ich wollte nicht schreiben, als hätte ich eine Lösung, die man einfach übernehmen kann. Ich wollte etwas anderes. Ich wollte zeigen, dass es möglich ist, durch eine lange, schwere Zeit zu gehen, ohne alles immer zu verstehen. Ohne alles zu kontrollieren. Ohne perfekt zu sein und trotzdem weiterzuleben. Ich wollte ehrlich sein. Ehrlich bedeutet in meinem Fall zu zeigen, dass es nicht immer einen klaren Weg gibt. Dass es Tage gibt, an denen man nicht weiß, wie man atmen soll. Dass es Zeiten gibt, in denen man sich fragt, ob man jemals wieder „normal“ sein wird.
Mein Buch ist keine Anleitung, weil es keine allgemeingültige Antwort geben kann. Es ist eine Geschichte. Eine Sammlung von Momenten, Gedanken und Erfahrungen. Ein Zeugnis davon, wie es sich anfühlt, ein Leben zu leben, das oft von Schmerz überschattet wird und dennoch weitergeht.
Gebrochen aber nicht verloren
MANCHMAL VERÄNDERT EINE DIAGNOSE ALLES
Eine wahre Geschichte über Schmerz, Hoffnung und den inneren Weg durch die Dunkelheit zurück ins Leben.
Eine Einladung zur Verbindung
Wenn du bis hierher gelesen hast, dann danke ich dir von Herzen. Nicht nur, weil du meine Worte liest, sondern weil du damit auch einen Teil meiner Geschichte in dein Leben lässt. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Ich möchte diese Zeilen mit einer Einladung schließen, einer Einladung zur Verbindung, nicht zur Verpflichtung. Wenn du dich in meiner Geschichte wiedererkennst, kannst du mir gern schreiben. Du bist nicht allein.
Ich schreibe, weil ich glaube, dass wir in unserer Gesellschaft oft zu viel alleine durchmachen. Wir halten unsere Geschichten für uns, weil wir denken, dass sie zu schwer sind, zu privat oder zu „unwichtig“. Aber genau das Gegenteil ist wahr: Unsere Geschichten sind wichtig. Und sie sind es wert, gehört zu werden. Vielleicht erkennst du dich in meinen Worten wieder. Vielleicht fühlst du dich gerade ähnlich, ohne dass du es laut sagen würdest. Vielleicht bist du gerade in einer Phase, in der du nicht weißt, wie du weitergehen sollst. Oder vielleicht bist du auch schon weiter, aber immer noch mit Narben, die niemand sieht.
Das Buch entstand, um Nähe zu schaffen.



